So nicht!

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Wo nur liegt der Hund begraben?

Jetzt ist es raus - auf grosse Teile der Schweizer Bevölkerung kommt eine explosionsartige Steigerung der Krankenkassenprämien zu. Landauf, landab profilieren sich nun Gesundheitspolitiker von links bis rechts mit Lösungsvorschlägen, wie die "Kostenexplosion im Gesundheitswesen" eingedämmt werden kann. Doch mit Verlaub, wir haben nicht eine Explosion der Gesundheitskosten zu bekämpfen, sondern eine Prämienexplosion. Es ist unglaublich wie stark der Anstieg der Gesundheitskosten und der Anstieg der Prämien auseinander driften.

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Streit um Wirtschaftlichkeit

Herr Christoffel Brändli, ehemaliger Präsident SantéSuisse, wirft der Bevölkerung Sand in die Augen und signalisiert einen absoluten Kommunikationstiefpunkt mit der Aerzteschaft (FMH), welche er tadelt, sich vor ihre schwarzen Schafe zu stellen. Es geht aber leider um die weissen Schafe!

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Nationalrat Claude Ruey teilt nicht alle Standpunkte des Dachverbands

Nationalrat Claude Ruey, seit kurzem Vorsitzender von SantéSuisse, der Lobby der Krankenversicherer, teilt nicht alle Standpunkte des Dachverbands.

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Sündenbock Arzt

Faktum 1: Der politisch motivierte Abbau der Reserven der Krankenkassen hat in den letzten Jahren zwar die Prämiensteigerungen schöngefärbt, aber durch die nicht-betriebswirtschaftliche (politische) Betrachtungsweise dazu geführt, dass die Reserven bedrohlich gesunken sind.

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Wo versickern unsere Krankenkassenprämien?

Die Tarife für therapeutische Leistungen sind seit über zehn Jahren eingefroren. Medikamentenpreise wurden gesenkt und die Labortarife reduziert. Seit vielen Jahren leben unsere Spitäler vom «Import» billiger Arbeitskräfte.

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Die Prämienzahler in den Klauen der Administration

Nach einschlägigen Erfahrungen bezahle ich Arzt- und Medikamentenrechnungen selber. So bin ich sicher, dass alle Leistungserbringer pünktlich bezahlt und nicht wegen irgendeiner Bestimmung in administrative Gefechte verwickelt werden und auf ihr Geld für verlangte und erbrachte Leistungen endlos warten müssen. So nebenbei werden die Kassen entlastet, weil sie nicht mehrere, sondern jährlich nur noch eine Abrechnung und Zahlung für die Rückerstattung machen müssen. Doch die Kassen wollen gar keine Entlastung, sie wollen ihre Verwaltung auslasten.

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Qualitativ hochwertige ambulante Versorgung in der Schweiz darf nicht aufs Spiel gesetzt werden

Der Blick über den Zaunpfahl zu unserem Nachbarn Deutschland zeigt klar: Nicht alles was glänzt ist Gold. So auch im Gesundheitssystem. Die medizinische Versorgungsqualität leidet, wenn unter dem Staatsdiktat und der Allmacht der Krankenkassen der Gesundheitsmarkt kontrolliert und überreguliert wird. Dies führt nicht zu einer Qualitätsverbesserung, sondern zu einer Qualitätsverschlechterung. Patienten haben dadurch keinen uneingeschränkten Zugang mehr zu kostenintensiveren Abklärungen, wie etwa Magen-Darm-Spiegelungen und auch Ultraschalluntersuchungen. Wehren wir uns gegen das Diktat der Krankenkassen und sagen zum falschen Nacheifern von scheinbar bewährten Reformmodellen aus Deutschland:

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Medienmitteilung PULSUS: «Einheitskassen sind nicht die Lösung»

Immer mehr Kantone liebäugeln mit der Einführung von Einheitskrankenkassen. Die Vereinigung PULSUS spricht sich klar dagegen aus. Mit der Einführung kantonaler Einheitskassen können die derzeitigen Probleme im Gesundheitswesen nicht behoben werden, im Gegenteil: Der Wegfall des freien Marktes würde jeglichen Wettbewerb ausschalten.

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Symposium: 10 März 2010, Hotel Schweizerhof, Luzern

«Staatsmedizin treibt die Therapeuten in den Ruin.» Unter diesem Titel veranstaltet die Vereinigung PULSUS am 10. März 2010 (17.30 Uhr bis 19.00 Uhr, Hotel Schweizerhof) in Luzern ein Symposium.

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Neue Statuten für Pulsus

Die Vereinigung Pulsus nimmt eine Statutenänderung vor, welche die Mitgliedschaft und das Sponsoring neu regelt.

Die Mitglieder werden an der Generalversammlung vom 10. März 2010 über die neuen Statuten zu befinden haben.

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Geschäftsstelle PULSUS, Medical Imaging Luzern AG, Röntgeninstitut Dr. med. Silvio Marugg, Theaterstrasse 7, 6003 Luzern, Telefon 041 227 20 30, Fax 041 227 20 31, pulsus@pulsus.info