Nein zur KVG-Änderung!

Referendum zur Managed-Care-Vorlage


NEIN zur Abschaffung der freien Arztwahl
Wer weiterhin seinen Arzt frei wählen will, muss 15 Prozent statt 10 Prozent der Kosten selber bezahlen und dies bis zu einem Betrag von 1000 Franken statt wie bisher 500 Franken. Viele Versicherte werden so faktisch gezwungen, einem Managed-Care Netzwerk (integrierte Versorgung) beizutreten.

NEIN zur Abschaffung der freien Wahl des Spitals und der Apotheke
Netzwerke können Exklusivverträge abschliessen. Dann können Versicherte nicht nur ihren Arzt, sondern auch ihr Spital und ihre Apotheke  nicht mehr frei wählen.

NEIN zur Benachteiligung chronisch kranker Menschen
Chronisch kranke Menschen sind über Jahre bei den Ärzten ihres Vertrauens in Behandlung. Dies sichert Qualität und spart Kosten. Sind einige dieser Ärzte nicht im gleichen Managed-Care  Netzwerk, können sich chronisch Kranke nicht mehr von diesen behandeln lassen und müssen ihren Arzt wechseln.

NEIN zu teuren Knebelverträgen
Bis zu 3 Jahre können Krankenkassen die Versicherten an die Netzwerke binden. Wer wechseln will, muss neu eine hohe Austrittsprämie zahlen.

NEIN zu Rationierung und Zweiklassenmedizin
Ärzte-Netzwerke stehen unter Budgetdruck. Das kann zu Qualitätsverlust führen, weil auf Kosten der nötigen Behandlungen gespart wird. Es drohen Rationierung und Zweiklassenmedizin.

NEIN zu Wettbewerbsverzerrung und Qualitätsverlust
Bereits heute bestehen Ärzte-Netzwerke. Alle Beteiligten (Patienten, Ärzte, Krankenkassen) können freiwillig darüber entscheiden, ob sie sich diesen Netzwerken anschliessen möchten oder nicht. Die Netzwerke müssen sich im freien Markt bewähren. Die «Managed Care»-Vorlage hingegen belohnt flächendeckend alle «integrierten Netzwerke» – auch jene, die schlecht arbeiten. Dies führt zwingend zu einem Qualitätsverlust und begünstigt die Bildung unseriöser Netzwerke.

Das ist ein schlechtes Gesetz.
Stimmen Sie NEIN!


Das PULSUS-Team bei der Einreichung der Unterschriften zum «Referendum gegen den Managed-Care-Zwang» vor dem Bundeshaus in Bern.

PULSUS ist bereit für Abstim-mungskampf zu «Managed Care»

Kämpferische Töne waren an der Generalversammlung der Vereinigung PULSUS vom Mittwoch, 7. März 2012, in Luzern zu hören. PULSUS ist die Organisation, die entscheidend zum Zustandekommen des Referendums gegen die Managed-Care-Vorlage beigetragen hat. «Nun wollen und werden wir auch die Abstimmung vom 17. Juni 2012 gewinnen», sagte Präsident Prof. Dr. med. Marcus M. Maassen.

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«Wirtschaftliche» Mogelpackung oder «zweckmässige» Qualitätsförderung?!

Diskussionsgrundlage zur Managed-Care-Vorlage von Dr. Adreas Keusch, Medvice, Pfäffikon: Stellt «Managed Care» aktuell eine vernünftige Lösung dar oder wird diese Vorlage in sechs bis acht Jahren erneut in die lange Liste der gesundheitspolitischen Fehlentscheidungen eingehen?

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Überwältigender Referendumserfolg für PULSUS

Am Donnerstag, 19. Januar 2012, hat das Komitee «Freie Arztwahl für alle» 132’837 beglaubigte Unterschriften für das Referendum gegen die zwangsweise Einführung von Managed Care eingereicht. Die Hälfte der beglaubigten Unterschriften – nämlich 60’699 – stammt von PULSUS.

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Sponsoren und Gönner

Geschäftsstelle PULSUS, Medical Imaging Luzern AG, Röntgeninstitut Dr. med. Silvio Marugg, Theaterstrasse 7, 6003 Luzern, Telefon 041 227 20 30, Fax 041 227 20 31, pulsus@pulsus.info